HSB Bionik

Alumni Voices

Hier kommen unsere Ehemaligen, die Alumni, zu Wort. Was kann man mit einem Bionikstudium machen? Was arbeitet man später? Was erwartet einen nach dem Studium?

 

Einige unserer Absolventen berichten über ihre Werdegänge:

Pia

ISB Jahrgang 2011

Ich habe nach meinem Bachelor in Bionik als Trainee in einem Raumfahrtunternehmen angefangen und bin dort mittlerweile in der Unternehmenskommunikation. Was mir auf dem Weg zu meiner aktuellen Position geholfen hat, ist das technische Verständnis und interdisziplinäres Denken, das ich aus dem Studium mitgenommen habe. Auch extrem hilfreich ist es, sich schnell in neue Themen einarbeiten zu können, wissenschaftlich zu arbeiten und natürlich die Ergebnisse zu Präsentieren. Rückblickend, würde ich Bionik wieder studieren, wenn es sich alles genauso fügen wie es sich jetzt gefügt hat, denn ich habe eine Nische für mich gefunden, die gut passt.

Heutigen Studierenden und Interessierten würde ich raten auch über den Tellerrand zu schauen und zu überlegen, wo die eigenen Stärken sind. Eventuell muss man auch um die Ecke denken, um einen Job zu finden, der zu einem passt.

Foto: Privat.

Steffen

ISB Jahrgang 2017

Ich arbeite als Projektingenieur in der Additiven Fertigung bei Lufthansa Technik. Aus dem Studium greife ich bis heute auf gelernte Inhalte aus den Werkstoffwissenschaften, Computer Aided Design (CAD) und der Finite Elemente Methode (FEM) zurück. Außerdem habe ich durch das Studium gelernt, mich umfassend in neue Themengebiete einzuarbeiten und auch zu präsentieren. Das fängt zum Beispiel schon damit an, meinen Kolleg:innen zu erklären was Bionik ist, wenn sie keine Vorstellung davon haben.

Mir hat mein Bionik-Bachelor gut gefallen, weil der Studiengang sehr familiär ist und man schnell intensive Beziehungen zu Mitstudierenden und Professor:innen und Modulverantwortlichen aufbaut. Außerdem sind die Studieninhalte interessant und breit gefächert, sodass sie einem viele Möglichkeiten zur Weiterentwicklung geben. 

Was ich heutigen Studierenden und Interessierten mitgeben kann: Ich finde, dass das Bionikstudium eine super Grundlage für das Berufsleben ist. Es gibt euch viele Möglichkeiten sich entsprechend der eigenen Interessen zu entfalten. Vertraut auf euch und eure Fähigkeiten!

Foto: Privat.

Katrin Greta

ISB Jahrgang 2012

Ich bin wissenschaftliche Mitarbeiterin / Projektleiterin im Bereich Verbindungstechnik am Institut für Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung an der OST Ostschweizer Fachhochschule. Wir bearbeiten gemeinsam mit Industriepartnern Projekte im Bereich angewandte Forschung und Entwicklung, vor allem im Bereich Klebstoffe, FE-Simulation und mechanische Charakterisierung von Klebverbindungen und Bauteilen und Kunststoffschweissen. Ausserdem Betreue ich Studierende bei ihren Abschlussarbeiten und unterstütze bei Vorlesungen, führe Übungen und Praktika durch und organisiere gerade eine kleinere Konferenz.

Aus meinem Bionik-Studium helfen mir vor allem die ganzen Grundlagen im Ingeneuiersbereich, die vielen praktischen Erfahrungen, die ich im Werkstofflabor sammeln durfte und die fundierte Ausbildung zum wisschenschaftlichen Arbeiten. Sehr geholfen haben auch die Gruppenarbeiten, wisschenschaftlichen Berichte und die zahlreichen Präsentationen. In Puncto sicheres und selbstbewusstes Auftreten und sauberem Fomatieren von Berichten und Präsentationen macht einem nach einem Bionikstudium keiner mehr was vor.

Heutigen Studierenden und Studieninteressierten würde ich folgendes mitgeben: Lasst euch überraschen, was für vielfältige Bereiche es gibt, in denen man mit einem Bionik-Studium arbeiten kann. Solide Grundlagen, sorgfältiges Arbeiten und Neugierde sind meist wichtiger als sehr spezifisches Fachwissen!

Mir hat mein Bionik-Bachelor gut gefallen, weil der Studiengang sehr familiär ist und man schnell intensive Beziehungen zu Mitstudierenden und Professor:innen und Modulverantwortlichen aufbaut. Außerdem sind die Studieninhalte interessant und breit gefächert, sodass sie einem viele Möglichkeiten zur Weiterentwicklung geben. 

Was ich heutigen Studierenden und Interessierten mitgeben kann: Ich finde, dass das Bionikstudium eine super Grundlage für das Berufsleben ist. Es gibt euch viele Möglichkeiten sich entsprechend der eigenen Interessen zu entfalten. Vertraut auf euch und eure Fähigkeiten!

Foto: Privat.

Kristin

ISB Jahrgang 2018

Ich arbeite als Teamleitung bei Dräger Safety im Bereich Optische und Katalytische Sensoren für Gasmess- und Gaswarngeräte. Fähigkeiten wie das breite technische Verständnis, Interdisziplinarität und Präsentationsfähigkeiten, die ich im Studium gelernt habe, helfen mir heute im Job weiter – auch wenn meine Arbeit nichts mit Bionik zu tun hat. 

 

Bei meinen Kolleg:innen ist Bionik tatsächlich recht unbekannt und ich erkläre öfter was es ist. Dann finden sie es echt cool! Ich würde es auch definitiv nochmal studieren, denn es hat viel Spaß gemacht! Ich habe viele Freunde fürs Leben gefunden und gemerkt, dass ich ziemlich viel lernen kann an das ich mich fachlich vorher so vielleicht nicht rangetraut hätte.

Aljoscha

ISB Jahrgang 2011

Ich habe sowohl den Bachelor als auch den Master in Bionik an der HSB studiert. Danach war ich dann wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem Institut für Produktion und Logistik an der Uni Bremen und habe im November 2020 gemeinsam mit einem Bionik-Kommilitonen ein Start-up gegründet. Unser Unternehmen Flucto GmbH entwickelt technische Lösungen zur Verbesserung der Installation von Offshore-Windkraftanlagen.

 

Die interdisziplinäre Ausbildung, die ich im Bionik-Studium genießen durfte, macht sich jeden Tag wett. Meine Aufgaben wechseln zwischen strömungsmechanischen Berechnungen, dem Design von Elektronik, Programmierung von Auswertungen hin zu Verhandlungen mit Zulieferern und dem Beklettern von Windenergieanlagen. Die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte schnell als diese zu erkennen und oftmals mit naturwissenschaftlichem Bauchgefühl zu durchdringen, verdanke ich der exzellenten Ausbildung an der Hochschule. In meiner täglichen Arbeit komme ich nur noch selten mit Bionik als solcher in Berührung, die Denkweise ist mir aber hoffentlich erhalten geblieben.

Foto: Privat.

Mareike

ISB Jahrgang 2005

Ich habe nach dem Bachelor einen Master in Materialwissenschaften und Werkstofftechnik gemacht und im Bereich der Formgedächtnislegierungen promoviert. Heute arbeite ich als Programm Manager für Software und Edgesysteme bei der Hilti AG, also im Baugewerbe. 

 

Das Bionikstudium hat mir gezeigt, dass man nicht nur von der Natur lernt, sondern auch lernt Probleme zu definieren. Die Natur liefert Inspiration, aber zuerst müsst ihr die Herausforderung präzise beschreiben. Die spannendsten Entwicklungen entstehen oft dort, wo Fachgebiete aufeinandertreffen. Ich bin der Meinung, dass das der große Vorteil der Bioniker:innen ist, denn sie denken zwischen den klassischen Disziplinen.

Frauke

ISB Jahrgang 2018

Nach dem Bachelor in Bremen habe ich mich für einen Master an der Hochschule Rhein-Waal entschieden und mich in bionischer Robotik vertieft. Neben meiner Arbeit an der Abstraktion von Laubfröschen für meine Masterarbeit, war ich im U-Boot Team der HSRW als Kapitänin aktiv. Gemeinsam haben wir tolle erfolge bei Wettbewerben mit anderen Hochschulen und Universitäten gefeiert. 

 

Während des Masters habe ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim BIOKON e.V. gearbeitet und Hackathons organisiert. Das sind Tagesevents bei denen sich Teams intensiv mit einer technischen Fragestellung von einem Industriepaten beschäftigen und ganz viele Ideen, Lösungsansätze und Konzepte entwickeln. 

 

Nach dem Master habe ich mich für eine Promotion, ebenfalls an der HSRW, entschieden und forsche im Softrobotik Bereich.

ISB-Absolventin Frauke Waßmuth mit U-Boot

Foto: Privat.

Joraine

ISB Jahrgang 2008

Ich arbeite als Material Development Manager im Bereich Health and Hygiene. Ich bin spezialisiert auf Vliesstoffe und leite Entwicklungsprojekte, unterstütze in Innovationsprojekten für neue Produkte und verbessere Produkte. Außerdem bin ich häufiger in die Zusammenarbeit mit externen Forschungspartnern und mit Start-ups involviert, die wir z.B. in ihren Entwicklungsprojekten unterstützen oder unsere Labore zur Verfügung stellen.

 

Aus meiner Studienzeit helfen mir im Job die Fähigkeiten quellenkritisch zu arbeiten, Beobachten und Fragen zu stellen. Aber auch das Wissen aus dem Statistik-Modul brauche ich immer wieder, um Analysen auszuwerten, zu interpretieren und einzuordnen.

 

Heutigen Studierenden rate ich, sich im Masterstudium in einem Bereich zu vertiefen. Man kann sich immer weiteres Spezialwissen aneignen, wenn man die Grundlagen hat um dieses strukturiert zu erlenen und weiterzugeben. Bionik bietet genau solche Grundlagen, die ich nicht missen möchte.

 

WordPress Appliance - Powered by TurnKey Linux